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Die Webpräsenz von Unternehmen und Marken ist wichtiger denn je. Das traditionelle Branding, welches auf analoge Kommunikationsformen zurückgreift, reicht nicht mehr aus, um die anspruchsvollen und technisch versierten Interessenten und Kunden für sich zu gewinnen. Ihre persönlichen Prioritäten und Kaufgewohnheiten haben sich stark verändert. Sie machen die Markenbildung und -pflege zu den entscheidenden Unternehmensaktivitäten, die zusätzlich zum strategischen und operativen Marketing unternommen und kontinuierlich an neue Marktanforderungen angepasst werden müssen. Die darunter folgenden Denkanstöße helfen weiter, für die Zukunft von Unternehmen und Marken auszurüsten.

Branding versus Marketing im Netz
Digitales Branding und digitales Marketing werden gelegentlich irrtümlich als Synonyme betrachtet, obwohl sie ihren Schwerpunkt auf unterschiedliche Aspekte legen. Beide Unternehmensaktivitäten finden im Internet statt und sind durch eine zielgruppenorientierte Ausrichtung gekennzeichnet. Die Unternehmen und Marken interagieren mit den Interessenten und Kunden durch digitale Kommunikationskanäle, indem sie ihr wahres Interesse und Aufmerksamkeit gewinnen wollen. Was das Branding und Marketing im digitalen Raum voneinander unterscheidet, sind andere Motive und Zielsetzungen.

Eine onlinebasierte Markenbildung und -pflege ist primär darauf ausgerichtet, positive Assoziationen gegenüber den Unternehmen und Marken zu wecken, die sich in weiterer Folge in einer starken Reputation widerspiegeln. Mit Hilfe von Branding Maßnahmen lässt sich ein hoher Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit gewinnen, der vor allem für neu eingeführte Produkte und Dienstleistungen von essenzieller Bedeutung ist. Aus einem offenen und partnerschaftlichen Dialog mit den Interessenten und Kunden entwickelt sich eine fundierte Vertrauensbasis, die zur nachhaltigen Markenloyalität maßgeblich beiträgt.

Im Gegenteil zum digitalen Branding konzentriert sich digitales Marketing darauf, neue Kunden zu erreichen und den Online-Verkauf anzukurbeln. Zu diesem Zweck wird eine Reihe von Aktivitäten unternommen, die mit der Marketingstrategie von Unternehmen und Marken konform gehen. Dabei dürfen die 4Ps des Marketing-Mix nicht außer Acht geraten. Der von E. Jerome McCarthy im Jahr 1960 präsentierte Marketing-Mix setzt sich aus der Produktpolitik (eng. Product), Preispolitik (engl. Price), Distributionspolitik (engl. Place) sowie Kommunikationspolitik (engl. Promotion) zusammen.

Corporate Identity für Markenimage
Ohne Corporate Identity gibt es kein einheitliches Erscheinungsbild, welches zu einem positiven Image von Unternehmen und Marken beiträgt. Des Weiteren lässt sich unterscheiden zwischen dem äußeren und inneren Erscheinungsbild, welches für den stimmigen Gesamteindruck bei den Interessenten und Kunden sorgt. Dies ist der Grund, weshalb die Unternehmen und Marken alle möglichen Einflussfaktoren bei der Erstellung einer Corporate Philosophie in Betracht ziehen sollten. Andernfalls riskieren sie, dass ihr Image undeutlich und verschwommen bleibt.

Corporate Philosophie kommt in einer täglich gelebten Unternehmenskultur zum Ausdruck. Sie ist die DNA von Unternehmen und Marken und darf sich daher nicht darin erschöpfen, dass sie im öffentlichen Markenbuch ein Bündel von Werten und Verhaltensweisen zusammenfasst. Denn Corporate Philosophie erfüllt nur dann ihren Zweck, wenn sie den Interessenten und Kunden einen realen Mehrwert bietet. Sie wird durch die Instrumente der Unternehmensidentität definiert, wobei Corporate Behaviour, Corporate Communication und Corporate Design eine besondere Bedeutung zukommt.

Die Art und Weise, wie ein positives Markenimage aufgebaut und gepflegt wird, hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Während in der Vergangenheit die höchste Produkt- und Servicequalität und eine langjährige Tradition als vorrangige Faktoren für eine positive Wahrnehmung von Unternehmen und Marken galten, treten heute neue Aspekte hervor, welche genauso wichtig sind. Hier angesprochen sind vor allem subjektive Erwartungen und emotionale Erlebnisse, die unabhängig von Qualitätsfragen zur persönlichen Bewertung von Unternehmen und Marken herangezogen werden.

Digitale Transformation der Kunden
Die Unternehmenswelt erlebt derzeit einen tiefen Wandel, der auf die fortschreitende Digitalisierung und den Drang nach unbegrenzter Mobilität zurückzuführen ist. Die Interessenten und Kunden sind so selbstbewusst und gut informiert wie nie zuvor. Sie wünschen sich eine direkte und dialogorientierte Kommunikation auf Augenhöhe, die zunehmend online stattfindet. Überdies wandern sie schnell zur Konkurrenz ab, wenn ein gewähltes Verkaufsangebot ihren individuellen Wünschen nicht gerecht wird. Damit werden die Kunden zu den Partnern, die geschäftsbezogene Entscheidungen beeinflussen.

Sie determinieren unter anderem den auf Langzeit angelegten Prozess der Markenbildung und -pflege, indem sie wertvolle Hinweise und Kritik geben. Die digitalen Dialog- und Beteiligungsformate erweitern den direkten Kontakt in der realen Welt und schaffen Raum für einen offenen Austausch. Dieser zeichnet sich durch Spontanität und Schlagfertigkeit aus, insbesondere wenn er in den sozialen Netzwerken geführt wird. Mittlerweile sind auch die Bewertungsportale wie Amazon, Yelp und Co. zur wichtigen Informations- und Analysequelle für alle beteiligten Seiten geworden.

Eine wachsende Anzahl von digitalen Kommunikationskanälen macht das Markenmanagement komplexer. Alle Elemente der Corporate Identity müssen aufeinander abgestimmt sein, um ein einheitliches und zugleich überzeugendes Gesamtbild von Unternehmen und Marken zu vermitteln. Interessanterweise erfolgt Corporate Communication mittels Werbung und Öffentlichkeitsarbeit nicht nur nach außen in Richtung Kundenbindung, sondern auch nach innen, um die Mitarbeiterloyalität zu stärken. Das Gleiche betrifft auch Corporate Behaviour und Corporate Design als weitere entscheidende Aspekte der Unternehmensidentität.

Erfolgsfaktoren im digitalen Raum
Die Wettbewerbskraft von Unternehmen und Marken hängt nicht allein von deren Innovations- und Anpassungsfähigkeit ab. Auch die Webpräsenz ist ein wichtiger Eckpfeiler für den wirtschaftlichen Erfolg, welchen neben stabilen Umsätzen die Kundenzufriedenheit und -loyalität bestimmen. Das Internet ist ein anspruchsvolles Medium, mit dem die Unternehmen und Marken vertraut werden müssen, wenn sie mit dem Geist der Zeit gehen und der wachen Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein wollen. Es folgen ein paar praktische Tipps, die als Inspiration bei der Gestaltung des Webauftritts dienen können.

Tipp 1: Logo als Gesicht der Marke
Das Logo als unentbehrlicher Teil von Corporate Design muss eine Reihe von Kriterien erfüllen, um einen positiven Beitrag zum Erfolg von Unternehmen und Marken leisten zu können. Zuallererst besteht seine Rolle darin, ein nicht kopierbares Alleinstellungsmerkmal (engl. Unique Selling Proposition, USP) zu unterstreichen und so einen bedeutsamen Unterschied zu den Wettbewerbern in der Branche zu schaffen. Der Hauptgedanke dahinter ist, dass die Interessenten und Kunden das Charakteristische von Unternehmen und Marken schnell und leicht erkennen.

Ein hoher Wiedererkennungswert fördert Vertrauen in die Produkt- und Servicequalität, was sich wiederum in einer langfristigen Kundenloyalität widerspiegelt. In Zeiten der Digitalisierung und der sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram und Co. ist es besonders wichtig, auf sich aufmerksam zu machen und mit zentralen Differenzierungspunkten zu überzeugen. Ein unwiderstehliches Logo hilft dabei, den Namen und das Angebot von Unternehmen und Marken in Erinnerung zu behalten sowie positive Assoziationen auf Basis persönlicher Erfahrungen zu entwickeln.

Aus diesem Grund zielen die erfolgsorientierten Unternehmen und Marken darauf ab, mittels Logo ihre eigene Philosophie in den Vordergrund zu stellen. Die Einfachheit und Verständlichkeit genauso wie die Einzigartigkeit und Originalität von Logo haben die oberste Priorität. Es darf dabei nicht vergessen werden, dass ein gutes Logodesign zeitlos und unabhängig von bestimmten modischen Erscheinungen ist. Das Logo muss in technischer Hinsicht skalierbar und reproduzierbar sein. Nur so kann es auf den unterschiedlichsten Werbekanälen eingesetzt werden.

Tipp 2: Kundenorientierte Website
Die eigene Website gilt als Visitenkarte und gehört heute zum Standard für alle Unternehmen und Marken, die im digitalen Raum sichtbar sein wollen. Es lässt sich erkennen, dass ein thematischer Blog mit wertvollen branchenrelevanten Beiträgen sowie ein Online-Shop mit einem breiten Angebot an Produkten oder Dienstleistungen einen integralen Bestandteil darstellen. Das liegt vor allem daran, dass die Unternehmen und Marken den wachsenden Erwartungen der Interessenten und Kunden nachkommen müssen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen.

Welche subjektiven Wünsche werden den Unternehmen und Marken gegenüber artikuliert? Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere der Branche und der jeweiligen Zielgruppe, an die ein Verkaufsangebot gerichtet ist. Nicht zu vernachlässigen sind die klaren Differenzen zwischen den Generationen, die eine sorgfältige Kundensegmentierung notwendig machen. Die jüngste Generation Z wird möglicherweise andere Präferenzen als die Millennials, die Generation X und die Baby Boomers zum Ausdruck bringen. Eine kundenorientierte Website ist der Erfolgsschlüssel.

Zusätzlich zu zielgruppenspezifischen Elementen, welche die Website ansprechend machen, sind allgemeine Trends und Werkzeuge in der Webgestaltung streng zu beachten. Damit sind gemeint eine hohe Benutzerfreundlichkeit und das gesamte Nutzungserlebnis, die sich in erster Linie durch eine verständliche Menüstruktur und die logische Abfolge von Bedienungsschritten sowie eine schnelle Ladezeit und ein responsives Webdesign verwirklichen lassen. Außerdem bietet eine kundenorientierte Website ein hohes Maß an Datensicherheit und alle nötigen Hintergrundinformationen, die den Kaufprozess erleichtern.

Tipp 3: Suchmaschinenoptimierung
Ein unwiderstehliches Logo und die Website mit einer gelungenen Customer Experience (CX) reichen oft nicht mehr aus, um die eigene Zielgruppe im Internet anzusprechen und für sich zu gewinnen. Die Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. machen es für die Unternehmen und Marken immer schwieriger, unter der eigenen Domain gefunden zu werden. Zu Hilfe kommt die Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization, SEO), deren primäre Aufgabe darin besteht, die Sichtbarkeit der Website und daraus folgend auch die Konversionsrate zu verbessern.

Den Aufbau und die langfristige Aufrechterhaltung einer hohen Position in den Suchmaschinen unterstützen verschiedene On-Page- und Off-Page-Maßnahmen. Grundsätzlich handelt es sich bei der On-Page-Optimierung um ein Bündel von Aktivitäten, die inhaltliche, strukturelle und technische Anpassungen innerhalb der Website zur Folge haben. Demgegenüber bezieht sich die Off-Page-Optimierung auf jene Aktivitäten, die abseits der eigenen Website erfolgen. Hierzu zählen unter anderem Linkbuilding, Social Signals, Public Relations und Brand Reputation Management.

Um ein besseres Ranking im Web langfristig zu erzielen, empfiehlt es sich, einen guten Mix aus On-Page- und Off-Page-Maßnahmen einzusetzen. Zudem ist es von Vorteil, eine Analyse der Suchmaschinenoptimierung in den regelmäßigen Abständen vorzunehmen. Google Search Console, Majestic und Searchmetrics sind nur ein paar Tools, die bei der SEO-Analyse ihre praktische Verwendung finden. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass ein gut konzipiertes Content Marketing und branchenrelevante Keywords einen positiven Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung nehmen.

Tipp 4: Gezielte Online-Werbung
Während die Suchmaschinenoptimierung dafür sorgt, eine hohe Rankingposition für die Website und die dazu gehörende Domäne zu erzielen, hat die Online-Werbung eine andere Aufgabe. An erster Stelle ist sie darauf bedacht, die Produkte und Dienstleistungen im digitalen Raum zu vermarkten. Neben den allgemein bekannten Bannern, die auf der Website eines Magazins oder Blogs platziert werden, greifen immer mehr Unternehmen und Marken zu neuen Werbemöglichkeiten. Die Vielfalt von Werbeformen, die heute im Netz zur Verfügung stehen, hilft dabei, sowohl Marketing- als auch Branding-Aufgaben zu verwirklichen.

Unten folgt eine Übersicht über Werbeformen, die im Zeitalter des Internets eine nachhaltige Markenbildung und -pflege unterstützen:

  • Suchmaschinen-Anzeigen (engl. Search Engine Advertising, SEA) eignen sich für die Unternehmen und Marken genauso wie die Blogger und Online-Shop-Betreiber, die den Bekanntheitsgrad ihrer Website erhöhen wollen. Die gesteigerte Besucherzahl fördert nicht nur das Markenbewusstsein, sondern sie steigert auch Leads und Verkäufe. Zu den zwei häufigsten Anzeigenschaltungen in den Suchmaschinen gehören CPM und PPC.
  • Social-Media-Anzeigen erlauben den Unternehmen und Marken, ihre Markenbotschaft auf eine ansprechende Art und Weise zu präsentieren. Auch hier gilt die Devise: Nur die vertrauensschaffende und positive Emotionen hervorrufenden Werbekampagnen auf Facebook, Twitter und Co. haben einen Sinn. Einen positiven Trend verzeichnen die Videokampagnen, die für einen ganz persönlichen Ton sorgen.
  • Desktop und Mobile Feed Anzeigen wirken natürlich und nicht aufgezwungen, weil sie auf dem Desktop oder Mobilgerät von Webnutzern erscheinen. Als „vorgeschlagener Content“, der die persönlichen Präferenzen und Einstelllungen von Webnutzern berücksichtigt, lassen sie sich direkt in den Feed integrieren. Ein großer Vorteil von Desktop und Mobile Feed Anzeigen besteht darin, dass sie sich unter den unbezahlten Content mischen.
  • Retargeting (auch als Remarketing bekannt) ist eine stark personalisierte Werbeform, die auf ein individuelles Suchverhalten von Webnutzern schnell und genau reagiert. Bekunden die Webnutzer ihr Interesse an einem bestimmten Produkt oder Unternehmen, erhalten sie mit Hilfe von Retargeting passende Werbeeinblendungen. Deren Erinnerungsfunktion trägt zur Erhöhung der Konversionsrate und vermeidet die unnötigen Streuverluste.

Tipp 5: Gutes Content Marketing
Die gezielte Online-Werbung ist ein wichtiger, dennoch nicht ausreichender Bestandteil der Marketing- und Branding-Aktivitäten. Dies ist darin begründet, dass die Interessenten und Kunden viel skeptischer gegenüber der Werbung im digitalen Raum als früher sind. Die technologischen Innovationen ermöglichen ihnen, die lästigen Werbeeinblendungen zu unterdrücken und dadurch nur jene Medien oder Webinhalte zu konsumieren, die ihren persönlichen Interessen und Vorlieben entsprechen. Dieser Umstand veranlasst die Unternehmen und Marken dazu, nach wertvollen Alternativen zu suchen.

Dazu gehört unter anderem das Content Marketing, dessen primäres Ziel es ist, das Engagement von Webnutzern zu steigern. Die hochqualitativen Inhalte, die auf der Website veröffentlicht werden, haben ein großes Potenzial, die Aufmerksamkeit der Webbesucher zu gewinnen und die Verweildauer zu erhöhen. Überdies bieten die branchenrelevanten Online-Beiträge einen realen Mehrwert, weil sie die gewünschten Hintergrundinformationen liefern und konsequenterweise die Kaufentscheidungen im Internet erleichtern. Damit fördern sie nicht nur das Markenbewusstsein, sondern auch die Umsätze.

Das Content Marketing erfüllt seine Aufgabe nur dann, wenn es strategisch und technisch gut vorbereitet ist. Die bereitgestellten Webinhalte (beispielsweise Blogartikel, Fotoreportagen, Spotify-Playlisten und Video-Beiträge) müssen die eigene Zielgruppe tatsächlich ansprechen und zum Content-Konsum animieren. Es ist deshalb naheliegend, dass eine sorgfältige Zielgruppensegmentierung und -analyse der erste Schritt zum erfolgreichen Content Marketing sein sollte. Denn ohne die Ermittlung von kundenindividuellen Bedürfnissen ist es kaum möglich, mit Hilfe von Content die Kundenbeziehungen zu pflegen.

Tipp 6: Micro-Influencer finden
Die Interessenten und Kunden legen einen immer höheren Wert auf ihren persönlichen Lebensstil und Alltagsgewohnheiten, die Zufriedenheit und innere Erfüllung schenken. Besonders die jüngste Generation Z äußert ihren Wunsch nach Individualität, Mobilität und einem Gefühl von Freiheit. Die Lebensbereiche Erwerbsarbeit und Privatleben sind eng miteinander verzahnt, genauso wie Freizeit und Kaufverhalten. Die Einkäufe werden spontanerweise online getätigt und dürfen keine Einschränkung der Freizeit sein. Die jüngsten Konsumenten wünschen sich ebenfalls eine offene Interaktion.

Als Digital Natives verbringen sie viel Zeit im Internet, welches nicht allein einen Unterhaltungscharakter bekommt. Die Suchmaschinen und die sozialen Netzwerke sind vor allem der Ort, wo sie mit anderen Menschen in Kontakt kommen, nach einem Rat fragen und ihre Anliegen lösen wollen. Die Vertrauenspersonen im digitalen Raum gewinnen dabei stark an Bedeutung. Die Vielfalt individueller Nutzungsweisen von Webinhalten und die Bereitschaft zur Interaktion mit den Unternehmen und Marken schaffen neue Kommunikationswege und Möglichkeiten des Dialogs mit den potenziellen Kunden.

Die Micro-Influencer scheinen eine wertvolle Lösung zu bieten, weil sie aufgrund eines hohen Bekanntheitsgrades in der Zielgruppe vertrauenswürdig und überzeugend auftreten. Oft gehören sie der Zielgruppe an und kennen ihre Präferenzen sehr gut aus eigener Erfahrung. Als Vertrauenspersonen, die Teil der gleichen sozialen oder beruflichen Gruppe sind, erregen sie die nötige Aufmerksamkeit, um die Unternehmen und Marken in einem positiven Licht erscheinen zu lassen. Immer öfter wird auch den eigenen Mitarbeitern die Rolle der Micro-Influencer zugesprochen, indem sie als Gesicht der Marke fungieren.

Tipp 7: Pull-Strategie planen
Die Interessenten und Kunden wünschen sich keine aufdringliche, allein auf dem Push-Prinzip basierende Werbung mehr. Dies betrifft das Online-Marketing sowie alle anderen Werbeaktivitäten in der realen Welt, in welcher die Zielgruppen und die werbenden Unternehmen oder Marken einander persönlich treffen. Um ein möglichst großes Interesse bei den potenziellen Kunden zu wecken, kombinieren heute die Unternehmen und Marken beide Strategien, wobei sie auf die spezifischen Besonderheiten und die wichtigsten Differenzen im Online- und Offline-Marketing achten müssen.

Für neu eingeführte Produkte und Dienstleistungen erweisen sich die Push-Strategien als nützlich, weil sie eine großflächige Platzierung auf dem Markt ermöglichen. Hier geht es vorrangig darum, den Markennamen in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, ohne dass ein zielgruppenorientierter Dialog geführt wird. Im Gegensatz dazu benötigen bereits etablierte Unternehmen und Marken verstärkt die Pull-Strategien, die einen strategischen Fokus auf eine direkte Ansprache der Endkunden setzen. Der Kunde und seine subjektiven Bedürfnisse nehmen eine besondere Rolle ein.

Die Pull-Strategie erfreut sich im digitalen Branding wachsender Beliebtheit, obwohl sie vergleichsweise teuer ist. Die höheren Kosten resultieren vor allem aufgrund des umfassenden Screenings der Zielgruppenbedürfnisse, ohne welches die Pull-Strategie unmöglich gewesen wäre. Je genauer die Zielgruppenanalyse, desto individueller können die Unternehmen und Marken ihre potenziellen Kunden ansprechen. Weil hier kein Druck auf den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen ausgeübt wird, scheinen die Kreierung und eine konsequente langhaltige Pflege eines positiven Markenimages leichter zu fallen.

Tipp 8: Vertrauensvorschuss
Die Neukundengewinnung im digitalen Raum ist eine große Herausforderung vor allem für neue Unternehmen und Marken, die ihren Bekanntheitsgrad konsequenterweise erhöhen müssen. Ein positives Image entsteht nicht über Nacht, sondern es ist vielmehr als langdauernder Prozess zu verstehen, in welchem Vertrauen und Sympathie eine besondere Stellung einnehmen. Die Unternehmensidentität darf daher die vertrauensschaffenden Elemente nicht vernachlässigen, um einen gelungenen Markteintritt zu ermöglichen und die eigene Zielgruppe so schnell wie möglich zu erreichen.

In Zeiten des Überflusses von Produkten und Dienstleistungen, die zunehmend online gehandelt werden, entscheidet oft der Ton über Erfolg oder Misserfolg. Nur jene Unternehmen und Marken, die ansprechend, vertrauenswürdig und kompetent in ihrem Branchenbereich wirken, haben die Chance, Neugier und Interesse zu wecken. Gelingt es ihnen, am Medium Internet überzeugend teilzunehmen, bauen sie das nötige Vertrauen und daraus folgend auch ein positives Image auf. Ein altes und bewährtes Sprichwort heißt: „Ein guter Ruf ist wertvoller als Geld“.

Viele digitale Kommunikationskanäle stehen heute den Unternehmen und Marken zur Verfügung. Die sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram und Co. werden verstärkt eingesetzt, um bei den Interessenten und Kunden Sympathie zu gewinnen. Die businessorientierten Plattformen XING und LinkedIn dienen vornehmlich zur Kontaktanfrage sowie zum Aufbau und der Pflege von Thought Leadership. Außerdem gewinnt das Influencer Marketing immer mehr an Bedeutung, weil es durch den Einsatz von Marken- oder Produktfürsprechern als Vertrauenspersonen einen Hauch von Einmaligkeit verleiht.

Zukunftstrend: Big Data im Branding
Die Zukunft gehört der Künstlichen Intelligenz (KI), die einen immer größeren Einfluss auf die Kommunikation im digitalen Raum sowie in der realen Welt nehmen wird. Die Technologieentwicklung schreitet in Richtung Big Data und birgt ein hohes Potenzial unter anderem für digitales Branding. Bereits heute kommen die intelligenten Chatbots zum Einsatz, die einen vollautomatisierten Dialog mit den Interessenten und Kunden führen können und damit ein positives Image vermitteln. Die KI-gestützte Interaktion zwischen Mensch und Machine wird höchstwahrscheinlich noch wachsen.

So können die Unternehmen und Marken auch in Zukunft ihre vertrauensbildenden Branding-Aktivitäten vielseitiger gestalten, indem sie die dynamischen und partnerschaftlichen Interaktionsformate zielgruppenspezifisch anwenden. Neben den oben angesprochenen Chatbots, die eine tägliche Kundenbetreuung im Netz schneller und effizienter machen, stellt das Digital Out-of-Home (DOOH) eine neue Möglichkeit, die Interessenten und Kunden außerhalb des Internets zu beeindrucken. Eine bewusste Verknüpfung von digitalen, virtuellen und realen Elementen scheint ein neuer Trend im Brand Management zu sein.

Nur eines bleibt gleich: Die Bildung einer starken Marke im digitalen Raum ist eine komplexe Aufgabe, die ein solides Fachwissen und eine Reihe von praktischen Fähigkeiten erfordert. Deshalb entscheiden sich viele Unternehmen und Marken dafür, die professionellen Dienste einer Werbeagentur in Anspruch zu nehmen. Dies stellt sicher, dass sich digitales Branding in den kompetenten Händen befindet und die B2B-Kunden auf ihre geschäftlichen Kernaufgaben und Prozesse fokussieren können. Die Werbeagentur Swiss Media Design steht im Fachbereich Branding jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

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Viele Menschen haben heute Websites. Egal, ob Privatperson, Unternehmen oder Verein, alle wollen sich mit einem eigenen Internetauftritt präsentieren. Dank moderner Anwendung ist dies schnell und leicht möglich. Die Anbieter von Baukastensystemen wie WIX werben damit, dass innerhalb weniger Minuten eine Website erstellt und ins Netz gebracht werden kann. Den meist kostenpflichtigen Baukastensystemen stehen allerdings kostenlose Content Management Systeme (CMS) wie WordPress gegenüber. WordPress ist inzwischen das beliebteste CMS. Was taugen die kostenlosen Varianten im Vergleich zu Bezahlmodellen? Bieten kostenpflichtige Baukastenmodelle bessere Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen? Antworten auf diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Text.

Das bietet das Baukastensystem WIX

Es klingt verlockend: Sie zahlen einen monatlichen Betrag und können dann Baukastensysteme wie WIX nutzen, um Ihre Website zu gestalten. Die Bedienung ist intuitiv, Sie können Elemente per Drag & Drop auswählen und dort auf der Website platzieren, wo Sie sie haben wollen. Es stehen Ihnen verschiedene Designs zur Verfügung, sodass Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche einer Website umsetzen können. Doch das hört sich verlockender an, als es in der Realität ist. Baukastensysteme wie WIX sind für die Nutzer mit Einschränkungen verbunden. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie sich für die kostenlose Version entscheiden.

Ist WIX damit ein Einzelfall? Nein, denn mit klassischen Baukastensystemen werden Sie immer Kompromisse eingehen müssen. Mal ist es eine Funktion, die Sie Ihren Usern anbieten möchten, die die Technik aber nicht zulässt. Mal ist es das Design, bei dem Sie Abstriche machen müssen. Außerdem lässt sich nur bedingt ein individuelles Design auswählen. Die Wahrscheinlichkeit, dass andere Webmaster dieselbe Vorlage und demselben Design verwenden, ist höher als bei einem CMS. Dort sind die Bibliotheken mit den Designvorlagen nicht nur umfangreicher. Mit kleinen Anpassungen im Quellcode können Sie darüber hinaus so angepasst werden, dass sie Ihren Vorstellungen entsprechen.

Die Einschränkungen der Baukastensysteme können ärgerlich sein. Haben Sie bereits viel Arbeit in die Gestaltung Ihrer Website mit einem der Anwendungen gesteckt, steigt mit jedem Schritt, der zu Problemen führt, die Frustration. Irgendwann erreiche Sie möglicherweise sogar den Punkt, an dem Sie die Arbeit am liebsten hinschmeißen würden. Es lohnt sich, gleich auf ein gutes Content Management System zu setzen und dort mit einem gut überlegten Konzept die Arbeit aufzunehmen.

Diese Vorteile bietet das Content Management System WordPress

WordPress ist ein potentes und umfangreiches CMS. Vom einfachen Blog bis zur multimedialen Website lassen sich unterschiedliche Websites gestalten. Dazu zählen auch Online-Shops. Selbst große Unternehmen verwenden WordPress. Das Gute daran ist: Man erkennt nicht auf den ersten Blick, dass die Website auf einem System beruht, das ursprünglich als Plattform für Blogger konzipiert wurde. Das ist beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Software kostenlos erhältlich ist.

Warum Sie mit WordPress so viele Möglichkeiten haben, ist leicht erklärt: Das CMS wird ständig weiterentwickelt. Dies geschieht zum einen durch die Entwickler selber. Mindestens genauso wichtig ist allerdings die aktive Community. Die unabhängigen Fremdentwickler schaffen immer neue Erweiterungen und ergänzen damit die Funktionen. Die Möglichkeit dazu haben sie, weil WordPress seine Software unter einer “GNU General Public License” bereitstellt. Diese Lizenz erlaubt es, den Quellcode für Eigenentwicklungen zu verwenden. Die meisten Erweiterungen sind kostenlos erhältlich.

Das sind die Erweiterungen von WordPress

Die Erweiterungen von WordPress werden in drei Kategorien zusammengefasst. Die wichtigste stellen die Plugins dar. Dabei handelt es sich um Funktionserweiterungen für die Website. Diese Erweiterungen können eingesetzt werden, um die Usability der Website-Besucher und des Webmasters zu erhöhen. Denn sie können Veränderungen im Frontend und im Backend bewirken. Plugins helfen beispielsweise, die Website zu einem vollumfänglichen Webshop zu verwandeln, Multimedia-Inhalte ansprechend aufzubereiten oder Kommentare unter Ihren Beiträgen einfacher zu verwalten. Es gibt Plugins in unzähligen Bereichen und mit zahlreichen Funktionen. Dank ihnen lässt sich nahezu jede Idee, die Sie für Ihre Website haben, umsetzen.

Eine weitere wichtige Kategorie der Erweiterungen bilden die Themes. Dabei handelt es sich um Designpakete, die das Aussehen der Websites verändern. Die Pakete beinhalten unter anderem das Layout der Website-Bereiche. Durch Themes also werden die Positionen von Navigations-, Seiten- und Inhaltsbereichen definiert. Daneben geben Sie Ihrer Website durch ein Theme auch ein stimmiges Design. Die Farbgestaltung, die Auswahl der Schriften und die Einbindung von grafischen Elementen sind aufeinander abgestimmt.

Die kleinste Gruppe der Erweiterungen sind die Widgets. Bei diesen handelt es sich um Erweiterungen für die Seitenleiste. Es handelt sich um kleine Features, die dem User den Umgang erleichtern. Das kann ein Kalender-Widget sein für Kunden, die einen Termin mit Ihnen vereinbaren möchten, oder ein Karten-Widget, das dabei hilft, den Weg zu Ihnen zu finden.

WordPress-Erweiterungen sollten effizient eingesetzt werden

Angesichts der vielen unterschiedlichen Plugins, Themes und Widgets, die für WordPress erhältlich sind, ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Denn es gilt mehrere Dinge zu beachten: Welche Erweiterungen sind am effizientesten? Welche sind untereinander kompatibel? Welche Erweiterung enthält möglichst viele Funktionen anderer Plugins, sodass man auf diese verzichten kann? Das ist wichtig, um die WordPress-Installation möglichst schlank zu halten. Denn beim Installieren von Erweiterungen geht es nicht zuletzt darum, unnötige Sicherheitslücken zu vermeiden. Diese können unter Umständen auftreten, wenn Sie Erweiterungen benutzen, die aus unseriösen Quellen stammen.

Erfahrung, Seitenstruktur und Design: So gelingt die Suchmaschinenoptimierung bei WordPress

Ein wichtiger Bestandteil beim Erstellen einer Website ist in der heutigen Zeit, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu beachten. Ein gutes Suchmaschinenranking ist ein maßgeblicher Faktor, der den Erfolg einer Website bestimmt. Dieses zu erzielen, ist für Laien oft gar nicht so einfach. Denn es gibt keinen eindeutigen Leitfaden, den man befolgen kann. Bei SEO ist Erfahrung viel wert. Die Arbeit orientiert sich in der Regel an Best-Practice-Beispielen, die sich bereits in der Vergangenheit bewährt haben.

Doch die Suchmaschinenoptimierung ist nicht in allen Bereichen eine Unbekannte. So wissen Experten beispielsweise, dass eine gute Performance der Website von Suchmaschinenbetreibern wie Google gut bewertet wird. Kurze Ladezeiten, ein responsives Design und ein benutzerfreundliches Design sind natürlich nicht nur wichtig, um ein gutes Suchmaschinenranking zu erhalten. Sie helfen auch dabei, dass die Website den Usern im Gedächtnis bleibt und sie somit zu loyalen und wiederkehrenden Besuchern werden. Auch dies lässt sich gut umsetzen, wenn eine Website professionell erstellt wird.

SEO ist bei WIX nur eingeschränkt möglich

All das sind Faktoren, die Sie bei einer Website, die Sie mit einem Baukastensystem wie WIX nur unzureichend beeinflussen können. Dort können Sie SEO nur rudimentär umsetzen. Die Optimierung umfasst unter anderem die Möglichkeiten, Seiten mit Beschreibungen zu versehen und über einen ansprechenden Content das Suchmaschinenranking Ihrer Website zu verbessern. Früher war das noch ausreichend. Doch inzwischen fordern Google und Co. umfangreichere Maßnahmen. Sie müssen darauf schließen lassen, dass die Website einem guten Konzept folgt und die Architektur gut durchdacht ist.

Ein anderer Faktor spricht ebenfalls dagegen, Baukastensysteme zu verwenden. Das Beispiel von WIX zeigt, dass sich die Design-Vorlage nur eingeschränkt wechseln lässt, nachdem sie einmal ausgewählt worden ist. Das ist bei WordPress anders: Es handelt sich um ein freies System, das so kombiniert, umgestaltet und verändert werden kann, wie Sie es benötigen.

Die Performance von WIX kann bereits bei einer Website mit einem durchschnittlichen Umfang leiden. Das zeigt sich, dass ab einer gewissen Anzahl von Seiten die Geschwindigkeit spürbar abnimmt. Das kann sogar geschäftsschädigend sein, wenn Sie beispielsweise im eCommerce tätig sind. Ebenso schränkt WIX die Tiefe der Navigation ein. In dem Baukastensystem darf sich die Hierarchie maximal über zwei Ebenen erstrecken, was Sie möglicherweise einschränkt.

WIX bietet eine Gratis-Version an, doch der Umfang schränkt ein

Falls Sie sich dazu entscheiden, die kostenfreie Variante von WIX zu verwenden, kommt ein weiterer Nachteil hinzu, den die Besucher Ihrer Website als störend empfinden könnten. WIX bindet Eigenwerbung ein. Es handelt sich damit um ein sogenanntes Freemium-Modell, bei dem die Kostenfreiheit durch Einbußen um Nutzungskomfort gewährleistet wird. Das kann sich auch auf die Begrenzung des Speicherplatzes und das monatliche Datenvolumen beziehen. Ist der Traffic hoch, weil viele User Ihre Website aufrufen, führt dies unter Umständen dazu, dass die Performance der Website beeinträchtigt wird.

Auch wenn WordPress oft als Content Management System dargestellt wird, das jeder ohne Vorkenntnisse beherrschen kann, sollten Laien darauf verzichten, eigenständig eine professionelle Website damit erstellen zu wollen. Wenn der Internetauftritt zu einem wirtschaftlichen Erfolg beitragen soll, müssen nämlich wesentlich mehr Punkte beachtet werden als bei einer privaten Website. Empfehlenswert ist, die Architektur der Website durch WordPress-Experten wie die von Suisse Media Design konzipieren zu lassen. Ist dadurch der Aufbau der Website festgelegt, können Sie sich anschließend mit dem Erstellen und Verwalten von Content befassen.

Das bedeutet, dass Sie lediglich einmalig Geld investieren müssen, um den Internetauftritt ins Netz zu bringen. Danach können Sie stetig vom Erfolg der Website profitieren. Auch das ist ein wichtiger Unterschied zu Baukastensystemen. Für deren Nutzung müssen Sie eine monatliche Gebühr bezahlen – das gilt zumindest für die kostenpflichtige Version von WIX.

Für einen Online-Shop müssen WIX-Kunden zusätzlich zahlen

Wenn Sie einen Online-Shop betreiben möchten, lohnt es sich auf jeden Fall, WordPress statt WIX zu verwenden. Denn mit der Freemium-Version des Baukastensystems können Sie nicht ins eCommerce einsteigen. Dazu benötigen Sie ein kostenpflichtiges Modell, aus der Produktpalette der kommerziellen WIX-Angebote. Bei diesen fallen die monatlichen Kosten deutlich höher aus als bei den privaten Nutzungslizenzen. Außerdem begeben Sie sich in eine Abhängigkeit, wenn sie ein Baukastensystem verwenden. Eine Datenmigration in ein andere System nicht möglich. Sollte das Unternehmen den Dienst einstellen, müssen Sie eine neue Website aufbauen. Nicht zuletzt treten Sie bei einigen Anbietern die Rechte an Ihren Inhalten ab, was eine große Einschränkung für eine weitere Nutzung sein kann. Das ist bei einer freien Plattform wie WordPress natürlich nicht der Fall.

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Für uns Webentwickler ist erhöhter Traffic ein ganz besonderer Nervenkitzel. Wer ist nicht stolz darauf zu wissen, dass das gute Webdesign, welches man selbst geschaffen hat, mehr Leute auf seine Website gelockt hat? Es ist ein Beweis dafür, dass Sie eine kluge Entscheidung getroffen haben. Doch nur weil eine Webseite einen hohen Traffic aufweist, muss das nicht heissen, dass das volle potential bereits ausgeschöpft ist.

Das Ziel einer Webseite ist es im Endeffekt, die Besucher dazu zu bewegen, etwas zu kaufen. Dies kann sich oft als ziemlich schwierig erweisen, es sei denn, Sie können auf Designelemente setzen, welche Ihre Besucher dazu anregen, mehr Geld auszugeben. Es gibt eine Menge Theorien darüber, wie Designer dies bewerkstelligen können. Folgende 5 Punkte stechen jedoch besonders heraus, da sie eine relativ simple Option darstellen und trotzdem für viele unserer Kunden wahre Wunder bewirken:

1. Webdesign so einfach wie möglich halten

Unordnung macht es Besuchern schwer zu verstehen, was sie vor sich haben. Aus diesem Grund sollte man das Design so schlicht halten wie möglich (übersichtlich). Das bedeutet natürlich nicht, dass man einem typischen Layout folgen sollte, welches für Millionen von anderen Seiten verwendet wird. Immerhin möchten Sie auch einen einzigartigen, frischen Look erzielen und mit Ihrer Webseite herausstechen aus der Masse.

Es gibt unzählige Wege ein starkes Design zu erreichen. Allerdings sollte das Design, welches für die Gestaltung der Webseite angewandt wird, etwas über die Marke aussagen, welche dahintersteht. Wenn Sie zum Beispiel Musik oder Filme verkaufen, können Sie einen extravaganteren Ansatz wählen, wie bei der Seite vom Krempel. Indem wir für Sie ein textbasiertes und interaktives Design verwenden, können Sie ihren Besuchern Songs, Filme und andere Produkte anbieten. Wenn Ihre Webseite Handarbeiten verkauft, sollten Sie eher einen visuellen Look anstreben, welcher anhand von Ästhetik die Qualität Ihrer Produkte bestmöglich unterstreicht.

2. Intuitive Navigation erstellen

Nur wenige Dinge vertreiben potentielle Kunden so schnell, wie eine schlecht strukturierte Navigation. Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen bei der Erstellung der Navigation. Aber es ist sehr wichtig, dass sich die Leute zurechtfinden, welche zum ersten Mal Ihre Webseite aufsuchen.

Ziehen Sie eine freche Farbe in Erwägung, welche die Navigations-Buttons vom Rest der Seite unterscheidet. Sie können ihnen auch eine bestimmte Form zuordnen, welche sich von anderen Designelementen auf der Seite abgrenzt, um mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

Eine möglichst klare und einfache Wortwahl zu verwenden ist ebenfalls sehr bedeutend bei der Gestaltung der Navigation. Verwenden Sie Wörter, mit denen auch jeder Laie sofort etwas anfangen kann. Meistens lohnt es sich nicht, etwas besonders Ausgefallenes zu tun. Wenn zum Beispiel ein Button auf eine Seite führt, auf der es um T-Shirts geht, dann verwenden Sie auch einfach das Wort „T-Shirts“. Je deutlicher Sie die Angaben auf Ihrer Webseite treffen, umso einfacher fällt es den Leuten die Struktur der Webseite zu verstehen. Somit müssen die Besucher nicht unnötig lange nach etwas suchen.

3. Webseite erstellen, welche auch für mobile Anwendungen taugt

Mobilgeräte werden mit jedem Jahr beliebter. Daher ist es wichtig, dass Ihre Webseite responsive ist. Wenn Ihre Webseite responsive ist, wird Sie auch auf Smartphones und Tablets korrekt dargestellt. Laut dem Pew Research Center besitzen 10% der Amerikaner ein Smartphone, aber haben keine schnelle Internetverbindung zu Hause. Angenommen diese Leute kaufen ihre Produkte online, nutzen sie bestimmt nicht ihren Desktopcomputer, welcher auf das langsame Internet im Haushalt angewiesen ist. Wenn Sie Ihre Website nicht für kleinere Bildschirme optimieren, verlieren Sie somit automatisch 10% Ihrer potenziellen Kundschaft.

Da Google viel Wert auf Mobile-Optimierung legt, wird sich automatisch auch Ihr Suchmaschinen-Ranking verbessern, wenn Sie Ihre Webseite mobile-tauglich gestalten.

Idealerweise sollten Sie Ihr Design auf mehreren Geräten testen, einschließlich Tablets und Smartphones von verschiedenen Herstellern. Diese Tests werden Probleme aufzeigen, die Käufer davon abhalten können Ihre Seite zu nutzen.

4. Aufmerksamkeit auf Sonderangebote lenken

Viele Designer haben aufgehört, Pop-ups zu verwenden. Hauptsächlich weil sie nervig und aufdringlich sind. Ihre Besucher kommen nicht auf Ihre Webseite, um sich Pop-up-Fenster anzuschauen und diese zu schliessen. Deshalb sollten diese Elemente möglichst gemieden werden von den Designern.

Die Regeln ändern sich ein wenig, wenn Sie dem Kunden etwas mitteilen möchten, was er wissen will. Wenn Ihr Store zum Beispiel kostenlose Lieferung für Bestellungen über CHF 50.– anbietet, können Sie ein Pop-up-Fenster einbauen, um die Käufer wissen zu lassen, wie sie von diesem Angebot profitieren können. Wenn Sie 25% Rabatt an einem bestimmten Feiertag anbieten, sind Pop-up-Fenster ein guter Weg, die Leute daran teilhaben zu lassen.

Wenn Sie ein angeborenes Misstrauen gegenüber Pop-ups haben, können Sie relevante Informationen auch in grosser Schrift darstellen und mit einem auffälligen, farbigen Rahmen umschliessen, um Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

5. Andere Produkte empfehlen während sich der Kunde im Shop bewegt (Querverkauf)

Sobald aus einem Besucher ein Käufer geworden ist, gehen Sie noch einen Schritt weiter, um einen möglichst hohen Betrag zu erzielen, welcher der Kunde auf Ihrer Seite ausgibt. Schlagen Sie dem Besucher andere Produkte vor, welche ihm ebenfalls gefallen könnten. Deshalb empfiehlt Amazon alle möglichen Dinge, von Büchern bis hin zu Rasenmähern, basierend auf dem Profil des Käufers.

Sie werden wahrscheinlich nicht die Zeit und das Geld in ein Tool investieren wollen, welches das Kaufverhalten Ihrer Besucher analysiert. Das ist auch okay. Sie können ihnen immer noch Produkte empfehlen, die zu dem passen, was sie gerade eben gekauft haben. Wenn er oder sie beispielsweise das Buch „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes gekauft hat, sollte Ihre Website ähnliche Bücher vorschlagen, welche die Person ebenfalls mögen könnte.

Machen Sie diese Vorschläge direkt, bevor der Kunde zur Kasse gelangt. Es ist womöglich die letzte Chance, Werbung für weitere Produkte zu machen, welche ebenfalls noch im Warenkorb landen könnten.

Gutes Webdesign kann Einfluss darauf haben, wie viel Geld ein Besucher auf der jeweiligen Webseite ausgibt. Wir haben alle schon Seiten gesehen, welche uns schaudern lassen. Sie sehen amateurhaft aus und wirken nicht sehr vertrauenswürdig. Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, bewegen Sie sich auf bestem Weg zu einem erfolgreichen Online-Shop.

Wir helfen Ihnen weiter bei Fragen

Haben Sie allfällige Fragen zu unseren Tipps oder benötigen Sie Hilfe bei der Umsetzung einer erfolgreichen Webseite?

Wenn dies der Fall ist, sind Sie bei uns an der richtigen Stelle. Wir helfen Ihnen gerne dabei eine moderne, ansprechende und benutzerfreundliche Webseite zu gestalten, um Ihre Produkte und Dienstleistungen perfekt zu präsentieren.

Nehmen Sie ganz einfach Kontakt mit uns auf, um einen unverbindlichen Termin zu vereinbaren und den Grundbaustein Ihrer erfolgreichen Webseite zu legen.