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Für uns Webentwickler ist erhöhter Traffic ein ganz besonderer Nervenkitzel. Wer ist nicht stolz darauf zu wissen, dass das gute Webdesign, welches man selbst geschaffen hat, mehr Leute auf seine Website gelockt hat? Es ist ein Beweis dafür, dass Sie eine kluge Entscheidung getroffen haben. Doch nur weil eine Webseite einen hohen Traffic aufweist, muss das nicht heissen, dass das volle potential bereits ausgeschöpft ist.

Das Ziel einer Webseite ist es im Endeffekt, die Besucher dazu zu bewegen, etwas zu kaufen. Dies kann sich oft als ziemlich schwierig erweisen, es sei denn, Sie können auf Designelemente setzen, welche Ihre Besucher dazu anregen, mehr Geld auszugeben. Es gibt eine Menge Theorien darüber, wie Designer dies bewerkstelligen können. Folgende 5 Punkte stechen jedoch besonders heraus, da sie eine relativ simple Option darstellen und trotzdem für viele unserer Kunden wahre Wunder bewirken:

1. Webdesign so einfach wie möglich halten

Unordnung macht es Besuchern schwer zu verstehen, was sie vor sich haben. Aus diesem Grund sollte man das Design so schlicht halten wie möglich (übersichtlich). Das bedeutet natürlich nicht, dass man einem typischen Layout folgen sollte, welches für Millionen von anderen Seiten verwendet wird. Immerhin möchten Sie auch einen einzigartigen, frischen Look erzielen und mit Ihrer Webseite herausstechen aus der Masse.

Es gibt unzählige Wege ein starkes Design zu erreichen. Allerdings sollte das Design, welches für die Gestaltung der Webseite angewandt wird, etwas über die Marke aussagen, welche dahintersteht. Wenn Sie zum Beispiel Musik oder Filme verkaufen, können Sie einen extravaganteren Ansatz wählen, wie bei der Seite vom Krempel. Indem wir für Sie ein textbasiertes und interaktives Design verwenden, können Sie ihren Besuchern Songs, Filme und andere Produkte anbieten. Wenn Ihre Webseite Handarbeiten verkauft, sollten Sie eher einen visuellen Look anstreben, welcher anhand von Ästhetik die Qualität Ihrer Produkte bestmöglich unterstreicht.

2. Intuitive Navigation erstellen

Nur wenige Dinge vertreiben potentielle Kunden so schnell, wie eine schlecht strukturierte Navigation. Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen bei der Erstellung der Navigation. Aber es ist sehr wichtig, dass sich die Leute zurechtfinden, welche zum ersten Mal Ihre Webseite aufsuchen.

Ziehen Sie eine freche Farbe in Erwägung, welche die Navigations-Buttons vom Rest der Seite unterscheidet. Sie können ihnen auch eine bestimmte Form zuordnen, welche sich von anderen Designelementen auf der Seite abgrenzt, um mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

Eine möglichst klare und einfache Wortwahl zu verwenden ist ebenfalls sehr bedeutend bei der Gestaltung der Navigation. Verwenden Sie Wörter, mit denen auch jeder Laie sofort etwas anfangen kann. Meistens lohnt es sich nicht, etwas besonders Ausgefallenes zu tun. Wenn zum Beispiel ein Button auf eine Seite führt, auf der es um T-Shirts geht, dann verwenden Sie auch einfach das Wort „T-Shirts“. Je deutlicher Sie die Angaben auf Ihrer Webseite treffen, umso einfacher fällt es den Leuten die Struktur der Webseite zu verstehen. Somit müssen die Besucher nicht unnötig lange nach etwas suchen.

3. Webseite erstellen, welche auch für mobile Anwendungen taugt

Mobilgeräte werden mit jedem Jahr beliebter. Daher ist es wichtig, dass Ihre Webseite responsive ist. Wenn Ihre Webseite responsive ist, wird Sie auch auf Smartphones und Tablets korrekt dargestellt. Laut dem Pew Research Center besitzen 10% der Amerikaner ein Smartphone, aber haben keine schnelle Internetverbindung zu Hause. Angenommen diese Leute kaufen ihre Produkte online, nutzen sie bestimmt nicht ihren Desktopcomputer, welcher auf das langsame Internet im Haushalt angewiesen ist. Wenn Sie Ihre Website nicht für kleinere Bildschirme optimieren, verlieren Sie somit automatisch 10% Ihrer potenziellen Kundschaft.

Da Google viel Wert auf Mobile-Optimierung legt, wird sich automatisch auch Ihr Suchmaschinen-Ranking verbessern, wenn Sie Ihre Webseite mobile-tauglich gestalten.

Idealerweise sollten Sie Ihr Design auf mehreren Geräten testen, einschließlich Tablets und Smartphones von verschiedenen Herstellern. Diese Tests werden Probleme aufzeigen, die Käufer davon abhalten können Ihre Seite zu nutzen.

4. Aufmerksamkeit auf Sonderangebote lenken

Viele Designer haben aufgehört, Pop-ups zu verwenden. Hauptsächlich weil sie nervig und aufdringlich sind. Ihre Besucher kommen nicht auf Ihre Webseite, um sich Pop-up-Fenster anzuschauen und diese zu schliessen. Deshalb sollten diese Elemente möglichst gemieden werden von den Designern.

Die Regeln ändern sich ein wenig, wenn Sie dem Kunden etwas mitteilen möchten, was er wissen will. Wenn Ihr Store zum Beispiel kostenlose Lieferung für Bestellungen über CHF 50.– anbietet, können Sie ein Pop-up-Fenster einbauen, um die Käufer wissen zu lassen, wie sie von diesem Angebot profitieren können. Wenn Sie 25% Rabatt an einem bestimmten Feiertag anbieten, sind Pop-up-Fenster ein guter Weg, die Leute daran teilhaben zu lassen.

Wenn Sie ein angeborenes Misstrauen gegenüber Pop-ups haben, können Sie relevante Informationen auch in grosser Schrift darstellen und mit einem auffälligen, farbigen Rahmen umschliessen, um Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

5. Andere Produkte empfehlen während sich der Kunde im Shop bewegt (Querverkauf)

Sobald aus einem Besucher ein Käufer geworden ist, gehen Sie noch einen Schritt weiter, um einen möglichst hohen Betrag zu erzielen, welcher der Kunde auf Ihrer Seite ausgibt. Schlagen Sie dem Besucher andere Produkte vor, welche ihm ebenfalls gefallen könnten. Deshalb empfiehlt Amazon alle möglichen Dinge, von Büchern bis hin zu Rasenmähern, basierend auf dem Profil des Käufers.

Sie werden wahrscheinlich nicht die Zeit und das Geld in ein Tool investieren wollen, welches das Kaufverhalten Ihrer Besucher analysiert. Das ist auch okay. Sie können ihnen immer noch Produkte empfehlen, die zu dem passen, was sie gerade eben gekauft haben. Wenn er oder sie beispielsweise das Buch „Ein ganz neues Leben“ von Jojo Moyes gekauft hat, sollte Ihre Website ähnliche Bücher vorschlagen, welche die Person ebenfalls mögen könnte.

Machen Sie diese Vorschläge direkt, bevor der Kunde zur Kasse gelangt. Es ist womöglich die letzte Chance, Werbung für weitere Produkte zu machen, welche ebenfalls noch im Warenkorb landen könnten.

Gutes Webdesign kann Einfluss darauf haben, wie viel Geld ein Besucher auf der jeweiligen Webseite ausgibt. Wir haben alle schon Seiten gesehen, welche uns schaudern lassen. Sie sehen amateurhaft aus und wirken nicht sehr vertrauenswürdig. Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, bewegen Sie sich auf bestem Weg zu einem erfolgreichen Online-Shop.

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